top of page

Inspiriert von den Erinnerungen an Rose Valland informierte der amerikanische Film Le train 1964 die Öffentlichkeit über die Raubzüge und Plünderungen durch die Nazis.

Aber die Anwesenheit von Rose Valland bleibt dort recht diskret und gibt nicht den Umfang der Aufgabe an, die sie während vier Jahren im Jeu de Paume wahrnahm. Der Film zollt vor allem den heldenhaften und erfinderischen Eisenbahnarbeitern Tribut, die Abfahrt des Zuges zu verzögern.

Im April 1975 wurde der Film im Rahmen der Sendung "Les dossiers de l'école" im französischen Fernsehen ausgestrahlt. Rose Valland nimmt an der Debatte teil. Die Show weckt viele Anrufe von den Zuschauern. In einem Brief, der wenige Tage nach der Ausstrahlung an einen Freund, Léon Christophe, geschickt wurde, unterstreicht Rose Valland ihre Schwierigkeit, Zeugnis von der Vergangenheit abzulegen:

Lettre à Léon Christophe (photocopie), Rose Valland, avril 1975, papier et encre, 17 x 17 (cm), Brunoy, Mireille Christophe,

Es stimmt, dass ich zu Beginn der Show besonders nervös war! und es fiel mir nicht leicht, mich zu beherrschen! Es fing alles viel zu schnell an. Auch in den Erinnerungen eines jeden von uns drängeln sich so viele Dinge, dass es im letzten Moment nicht leicht ist, immer gut zu wählen. "

Rose Valland Heldin eines amerikanischen Films

Der Zug, ein 1964 gedrehter Film des amerikanischen Filmemachers John Frankenheimer, nimmt im Großen und Ganzen das Werk von Rose Valland, Le Front de l'art, wieder auf. Verteidigung französischer Sammlungen 1939-1945, Paris, Plön, 1961.

Die ersten zehn Minuten des Films zeigen Rose Valland in der Gestalt von Suzanne Flon im Jeu de Paume, wenn sie das Kommen und Gehen der Deutschen überwacht und dank der akribischen Aufzeichnung aller den Widerstand und die amerikanischen Agenten informiert deren geplünderte Gemälde, deren Eigenschaften und Bestimmungsort sie festhält. Der Film zeichnet besonders das Heldentum der widerständigen Eisenbahner aus.

1975 wurde Rose Valland nach der Ausstrahlung des Films Le train in die Fernsehsendung „Les dossiers de l'école“ von Armand Jamot und Joseph Pasteur eingeladen.

bottom of page